Über eine starke Abwehrleistung kamen die Hanauerländer zum 35:27 (14:13) Erfolg über die SG Gutach/Wolfach.
Nahtloshatte die HSG Hanauerland dort weitergemacht, wo man in Ottenhöfen aufgehörte hatte. Nach einem Kopfleger von Fabian Reith ging man mit 5:0 in Führung, eine frühe Auszeit der Gäste hatte den guten Lauf der Hausherren nicht beeinträchtigt. Überragend in dieser Anfangsphase war HSG-Torhüter Mirco Zander, der mit sehenswerten Paraden glänzte. Dazu kam, dass Luka Karic mit seiner Präsenz für einen stabilen Mittelblock sorgte und die SG-Schützen immer wieder in ungünstige Wurfpositionen zwang. Glück für die SG Gutach/Wolfach, dass Fessler noch zwei Topchancen ausließ.
Obwohl die SG Gutach/Wolfach ihre Abwehrformation wenig später auf 6-0 umgestellt hatte, blieb die HSG Hanauerland spielbestimmend. Erst nach dem 9:3 (13.) nahmen sich die einheimischen Spieler einige unvorbereitete Würfe und übertrieben die meist erfolglosen Anspiele an den Kreis. Durch einfache Ballverluste baute man die Gäste wieder auf. Erste Diskussionen mit den Unparteiischen, die ebenfalls aus dem Schwarzwald kamen, brachten die HSG Hanauerland von der Spur ab. Glunk traf in der Folge für seine Farben zum 12:10 (23.) und zwang dadurch Jochen Reith zum Timeout.
[the_ad_group id=“375″]
[the_ad_group id=“375″]
[the_ad_group id=“375″]
Ferdinand Höck und Mikka Huber entzündeten nach der Auszeit mit zwei Treffern ein Strohfeuer, die 14:10 Führung wandelten Glunk, Aberle und Ganter postwendend zum 14:13 um, zudem musste Mikka Huber kurz vor dem Halbzeitpfiff eine Zeitstrafe hinnehmen.
Nach Wiederanpfiff musste die HSG Hanauerland in Unterzahl den Ausgleich akzeptieren. „Es hatte sich ein wenig Nachlässigkeit eingeschlichen und wir haben zu viele Chancen liegenlassen. Gutach kam über Gegenstöße besser ins Spiel und hat nicht unverdient auf Unentschieden gestellt“, erklärte Jochen Reith. Der erneute Führungstreffer durch David Knezovic folgte, dann musste Luka Karic auf die Strafbank, was zum erneuten Ausgleich führte. Eine Siebenmeterentscheidung gegen die HSG Hanauerland veranlasste das Trainerduo Reith/Kepes zum Torhüterwechsel. Mit seiner ersten Aktion im Spiel entschärfte Louis Welle den Strafwurf von Mirco Lehmann, blieb dann im Tor und leitete nach drei weiteren Paraden direkte Gegenzüge ein, die zum 18:15 führten. Hinzu kam eine Verletzung und der Ausfall von Lukas Glunk, welche die Mannschaft der Gäste nicht kompensieren konnte.
Nach dem 21:17 brachte die SG Gutach/Wolfach die Grüne Karte ins Spiel, doch der gewünschte Erfolg blieb erneut aus, die Gastgeber erhöhten auf 23:17. Es war eine Vorentscheidung, auch wenn die Mannschaft von Michael Wöhrle und Matthias Wetzel nach dem 29:25 in doppelter Überzahl spielen konnte. Am Ende verabschiedete sich die HSG Hanauerland nach dem 35:27 mit zwei ganz wichtigen Punkten in das wohlverdiente Wochenende.
HSG Hanauerland: Mirco Zander, Louis Welle; Florian Fessler 12, Pascal Reith, Oliver Raulf 2, Luka Karic, Jörn Ferber 1, Ferdinand Höck 3, Maurice Fauti 1, David Knezovic 10/2, Mikka Huber 1, Jules Tempette, Tugdual Silvestre 1, Fabian Reith 4, Jochen Reith, Daniel Kepes, Simon Weißer.
Zeitstrafen 6
SG Gutach/Wolfach: Liam Noah Storz, Elias Breithaupt 5, Mirco Lehmann 6/5, Kilian Nattmann, Lukas Glunk 3, Marius Buchholz 5, Tobias Aberle 3, Timo Ganter 3, Nicolas Haas, Florian Vollmer, Cedric Schmider, Daniel Hirt 1, Manuel Schmid 1, Cedirc Moser, Michael Wöhrle, Matthias Wetzel, Julian Brohammer.
Zeitstrafen: 2
Schiedsrichter: Jürgen Weiß, Werner Kaufmann













