HSG Willstätt/Hanauerland kämpft, verliert aber Testspiel gegen SG Köndringen/Teningen mit 28:34 (12:15)

Die HSG Willstätt/Hanauerland hat ihr Testspiel am Mittwochabend gegen die SG Köndringen/Teningen trotz einer couragierten Leistung mit 28:34 verloren. Entscheidende Faktoren waren ein schwacher Start und zu viele ausgelassene Chancen im Angriff.

Bei tropischen Temperaturen in der Hanauerlandhalle, die sich in ein wahres Handball-Treibhause verwandelte, erwischten die Gäste den deutlich besseren Start. Nach nicht einmal sechs Minuten lag die HSG bereits mit 1:5 zurück, Trainer Michael Bohn reagierte sofort mit einer Auszeit. „Mit der Abwehr war ich heute zufrieden. Im Angriff haben wir aber zu einfache Chancen vergeben und uns zu viele technische Fehler erlaubt“, analysierte Bohn nach dem Spiel.
Die kurze Unterbrechung zeigte Wirkung: Die HSG kam nun besser ins Spiel, fand defensiv den Zugriff und verkürzte über 7:8 und 9:11 bis zur Pause auf 12:15. Die Partie war wieder offen.
Doch der erhoffte Umschwung nach dem Seitenwechsel blieb aus. Zwar hielt die HSG bis zum 18:21 (41. Minute) Anschluss, doch dann nutzte Köndringen/Teningen jede Unachtsamkeit gnadenlos aus. Zwischenzeitlich zogen die Gäste auf 20:28 davon. Die HSG gab sich nicht auf, kämpfte bis zum Schluss und betrieb mit dem 28:34 noch etwas Ergebniskosmetik.
Beste Werfer der Gastgeber waren Ilija Hreblev mit sieben Treffern sowie Neuzugang Moritz Schade (6 Tore). Bei den Gästen ragte Peter Faisst heraus, der zehnmal traf – sieben davon per Siebenmeter.
Köndringen/Teningen musste dabei auf gleich drei Leistungsträger verzichten: Pascal und Maurice Bührer sowie Neuzugang Sebastian Österle standen nicht zur Verfügung. Bei der HSG erhielten alle Spieler Einsatzzeit – mit Ausnahme von Lennard Cotic, der sich im Training leicht verletzt hatte.
Trotz der Niederlage nahm Bohn auch Positives mit: „Unsere Abwehrarbeit war über weite Strecken stabil. Wenn wir im Angriff die einfachen Fehler abstellen, sind wir auf dem richtigen Weg.“

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