Am Sonntag, den 28. September 2025, empfing die A-Jugend HSG Willstätt-Hanauerland in der KT-Arena in Kehl die HRR Meißenheim/Nonnenweier/Ottenheim zum Oberliga-Duell der männlichen A-Jugend. In einer intensiven Partie setzten sich die Gastgeber von Trainer Ole Andersen mit 34:30 (14:12) durch.
Starker Start der Hausherren
Die HSG legte einen Blitzstart hin und führte nach acht Minuten bereits 5:2. Aron Zimmermann, mit insgesamt zehn Treffern bester Schütze seiner Mannschaft, und Tristan Meder (4 Tore) sorgten für frühe Highlights. Nach einer Auszeit der Gäste kämpfte sich HRR Stück für Stück zurück und verkürzte bis zur 15. Minute auf 7:6. Dennoch behielt die HSG knapp die Oberhand und ging mit einer 14:12-Führung in die Pause.
Ausgeglichene zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel kam Meißenheim/Nonnenweier/Ottenheim besser ins Spiel. Felix Arbogast (8/4 Tore) und Thorsten Fink (6 Tore) führten ihr Team in der 51. Minute sogar zum 28:29. Doch die HSG ließ sich nicht beeindrucken: Nikola Rebus traf zum 30:29, ehe die Gastgeber in der Schlussphase ihre Nervenstärke bewiesen.
Entscheidung in den letzten Minuten
Eine Zeitstrafe gegen Linus Haffner brachte die Gäste in Unterzahl, was die HSG eiskalt nutzte. Zimmermann, Fuchs (5 Tore) und Schmid (6 Tore) trafen nacheinander und stellten bis zur 58. Minute auf 33:29. Yasin Harbi setzte schließlich den Schlusspunkt zum verdienten 34:30-Heimsieg.
Stimmen zum Spiel
Trainer Ole Andersen zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden:
„Es war ein sehr emotionales Spiel, die Jungs kennen sich gut und haben zum Teil letztes Jahr noch miteinander gespielt. Meißenheim hat sehr stark gespielt, konnte aber in den Schlussminuten keine Lösung gegen unser 7-gegen-6 finden. Aron Zimmermann hat mit einer Wurfquote von 67 % eine ordentliche Leistung gezeigt und war heute unser überragender Spieler. Der Schlüssel zum Erfolg lag in der zweiten Halbzeit im 7-gegen-6-Spiel, dazu Timon Fuchs, der alle seine fünf Würfe sicher verwandelt hat, und Lorenz Schmid, der ab der 42. Minute gezeigt hat, was er kann. Man hat gemerkt, dass die Jungs im Training mit der HSG1 arbeiten – die Härte des Spiels hat ihnen nichts ausgemacht.“






