Unsere B-Jugend schließt die Hinrunde der Regionalliga Baden-Württemberg auf einem soliden fünften Tabellenplatz ab. Mit einer ausgeglichenen Bilanz bestätigt das Team um Trainer Dominik Minder, dass es in dieser Liga absolut richtig aufgehoben ist – auch wenn zu den Topmannschaften aktuell noch ein Stückchen Qualität fehlt.
Schwieriger Start bringt frühe Auszeit
Im Heimspiel gegen die HB Ludwigsburg erwischte die HSG jedoch einen denkbar schlechten Start. Die Gäste trafen in den ersten Minuten nahezu nach Belieben und lagen nach nicht einmal sechs Minuten bereits mit 1:4 in Führung. Trainer Minder reagierte früh und nahm die erste Auszeit. Kurz darauf folgte eine kleine Aufholphase: Treffer von Till Ziegler und Quirin Bernhart brachten die HSG wieder auf 3:4 heran.
Doch Ludwigsburg konterte umgehend. Angeführt vom starken Duo Benz und Jajcinovic bauten die Gäste ihren Vorsprung Tor für Tor aus. Da die HSG im Angriff viele gute Chancen liegenließ und in der Abwehr nicht konsequent genug in die Zweikämpfe kam, ging es mit einem deutlichen 9:15-Rückstand in die Halbzeit.
4:0-Lauf bringt kurzzeitig Hoffnung
Nach Wiederanpfiff zeigte die HSG Moral: Ein konzentrierter 4:0-Lauf – unter anderem mit Treffern von Till Ziegler, Quirin Bernhart und Niclas Rupp – ließ den Rückstand zwischenzeitlich wieder schrumpfen. Doch immer wenn die HSG näherkam, legte Ludwigsburg nach. Besonders Jajcinovic, der am Ende zehn Treffer erzielte, war kaum zu stoppen.
Im weiteren Verlauf blieb es ein Spiel, in dem die HSG zwar immer wieder gute Aktionen zeigte, aber insgesamt zu viele einfache Fehler machte. Ludwigsburg agierte abgeklärt, nutzte fast jede Chance und setzte sich erneut komfortabel ab. Trotz sehenswerter Treffer von Tom Giese (6 Tore), Toni Aupperle und Arved Zimmermann gelang es nicht, das Spiel nochmals spannend zu machen.
Am Ende stand eine verdiente 24:32-Niederlage.
Trainerfazit und Blick auf die Rückrunde
„Heute hat uns an vielen Dingen gefehlt“, fasste Trainer Dominik Minder das Spiel zusammen. „Wir bringen vorne die Bälle nicht im Tor unter, lassen dadurch zu früh den Kopf hängen und schaffen es in der Abwehr nicht konsequent in die Zweikämpfe zu gehen.“
Trotz der Niederlage blickt die Mannschaft positiv nach vorne: Nächste Woche steht das Rückspiel auswärts in Göppingen an – und die HSG will die Erkenntnisse aus der Hinrunde nutzen, um in der Rückserie weiter anzugreifen und die nächsten Punkte einzufahren.






