Am Samstag (20 Uhr) steigt in Weinsberg das Spitzenspiel der Regionalliga: Die HSG Willstätt-Hanauerland trifft als punktgleicher Tabellenführer auf das Überraschungsteam TSV Weinsberg – ein Duell, das alles verspricht.
Dabei reist die HSG wieder deutlich ersatzgeschwächt an. Trainer Michael Bohn dämpft Erwartungen, betont aber gleichzeitig: „Wir sind nicht chancenlos.“ Und warum? Weil die Mannschaft zuletzt in Waiblingen bewiesen hat, was in ihr steckt: Kampfgeist, Zusammenhalt und die Fähigkeit zu improvisieren.
Spieler wie Abwehranker Dinko Dodig, Regisseur Joffrey Bonnemberger, Torhüter Maxime Duchêne und die treffsicheren Linkshänder Limouzin und Kosmirak verkörpern genau das. Diese HSG gibt nie auf – egal, wie dünn der Kader ist.
Weinsberg hingegen überzeugt mit Tempo, aggressiver 3:2:1-Abwehr und dem starken Keeper Stefan Koppmeier. Doch nach der jüngsten Niederlage in Albstadt ist auch beim Tabellenführer nicht alles perfekt.
Für Willstätt zählt nur eines: Über Weihnachten oben bleiben.
Und dafür braucht es am Samstag vor allem das, worauf man sich im Hanauerland verlassen kann – Herz, Wille und den berühmten HSG-Kampfgeist.






