Nach der langen Winter- und Faschingspause ist es endlich wieder so weit: Die Damen der HSG Willstätt-Hanauerland kehren am Samstag, 21. Februar 2026, zurück auf die Platte. Um 16:00 Uhr wartet in der Jahnhalle Freiburg mit dem TSV Alemannia Freiburg-Zähringen eine der schwersten Aufgaben der laufenden Landesliga-Saison.
Die Vorzeichen könnten kaum spannender sein: Während die Gastgeberinnen mit 16:6 Punkten auf Platz zwei mitten im Titelrennen stehen, rangiert die HSG mit 10:10 Punkten auf einem ordentlichen sechsten Tabellenplatz. Und doch schwingt bei vielen noch die Erinnerung an das Hinspiel mit – ein Abend, an dem die HSG vor heimischem Publikum über sich hinauswuchs und Freiburg-Zähringen überraschend deutlich mit 31:22 bezwang.
Genau dieses Ergebnis macht das Rückspiel so brisant. Denn die Freiburgerinnen haben sich im Verlauf der Hinrunde spürbar gesteigert und sind heute ein ganz anderes Kaliber als noch im Herbst.
HSG-Trainer Martin Valo warnt daher eindringlich: Die Alemannia sei eine extrem eingespielte, körperlich starke Mannschaft, die völlig zu Recht ganz oben in der Tabelle steht.
Auch die HSG reist jedoch mit breiter Brust nach Freiburg. Nach der Weihnachtspause stand bislang nur ein Spiel auf dem Programm – und das hatte es direkt in sich: Im Derby gegen Altenheim zeigte das Team eine reife, konzentrierte Leistung und setzte sich souverän mit 28:24 durch. Nun, nach der Faschingspause, ist der Hunger auf Handball größer denn je.
Es ist das Duell Erinnerung gegen Gegenwart. Wenn die HSG wieder mit derselben Geschlossenheit, Disziplin und Emotion auftritt wie im Hinspiel, ist auch auswärts alles möglich. Sicher ist: Dieses Spiel wird nichts für schwache Nerven.






