Stark ersatzgeschwächte HSG-Damen verkaufen sich beim Tabellenzweiten teuer

Mit stark reduziertem Kader mussten die Damen der HSG Willstätt-Hanauerland am Samstag beim Tabellenzweiten TSV Alemannia Freiburg-Zähringen antreten. Aufgrund zahlreicher Krankheitsfälle standen Trainer Martin Valo lediglich acht Feldspielerinnen und eine Torfrau zur Verfügung – alle Spielerinnen mussten die vollen 60 Minuten durchspielen.

Dennoch startete die HSG mutig in die Partie. Bereits in der 2. Minute brachte Anja Bechtold die Gäste mit 0:1 in Führung. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase, in der Nadine Baldner (6.) und Julia Erdle (10.) weitere Treffer erzielten. Nach vergebenen Siebenmetern und einigen schnellen Toren der Gastgeberinnen setzte sich Freiburg jedoch bis Mitte der ersten Halbzeit leicht ab.

Die HSG kämpfte weiter engagiert und blieb durch Tore von Anja Bechtold, Caren Joner und Zoe Christeleit bis zum 11:9 (23.) in Reichweite. Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit konnte Freiburg den Vorsprung etwas ausbauen und ging mit einer 16:11-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG Moral. Anja Bechtold verkürzte direkt auf 16:12 (31.), ehe in der 34. Minute der nächste Rückschlag folgte: Julia Erdle sah die Rote Karte. Trotz weiterer Unterzahl ließ sich die HSG nicht hängen. Ellen Joner, Nele Stahl und erneut Anja Bechtold sorgten dafür, dass der Rückstand beim 22:20 (41.) nochmals deutlich verkürzt wurde.

In der Schlussphase machten sich jedoch die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Freiburg nutzte seine personellen Vorteile konsequent, während die HSG weiter kämpfte und bis zum Ende dagegenhielt. Tore von Nele Stahl (56.) und Anja Bechtold (58.) hielten die Partie lange offen, ehe die Gastgeberinnen den 31:27-Endstand herstellten.

Trainer Martin Valo zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams:
„Leider hatten wir zu viele Kranke, wodurch die, die da waren, alle 60 Minuten durchspielen mussten. Dann bist du schon gestraft, hast nur acht Feldspielerinnen und bekommst in der 33. Minute noch eine Rote Karte. Dafür war das Ergebnis okay.“

Trotz der Niederlage zeigte die HSG Willstätt-Hanauerland eine starke kämpferische Leistung, die für die kommenden Spiele Mut macht.

TSV Alemannia Freiburg-Zähringen: Lena Rimpf (8), Lisa Arnold (7), Luisa Heilemann (5), Jana Knupfer (4), Nia Lebrecht (3), Svenja Friedlin (2), Anna Hofmann (1), Tina Kwenzer (1), Jule Büssing, Paulina Calma, Pauline Harder, Klara Hoffmann, Michelle Merkt, Lucija Tomic 
Offizielle: John Hötger, Dirk Lebrecht

HSG Willstätt-Hanauerland: Anja Bechtold (12), Ellen Joner (5), Caren Joner (3), Nadine Baldner (2), Zoe Christeleit (2), Nele Stahl (2), Julia Erdle (1), Maria Güner, Patricia Schwing 
Offizielle: Martin Valo

Schiedsrichter: Luca Tricard, Florian Wöhrle
Zeitnehmer: Alexander Arnold
Sekretär: Luisa Heidt

Aktuelles

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Bittere 21:30-Heimniederlage gegen die HSG Dreiland – bis zur 48. Minute ist die Partie völlig offen Die Damen der HSG Willstätt-Hanauerland mussten sich am Sonntagabend in der KT-Arena Kehl der HSG Dreiland mit 21:30 geschlagen geben. Dabei sah es lange nach einer engen Begegnung aus, in der unsere Mannschaft durchaus ihre Chancen hatte. Erst in der Schlussphase kippte die Partie deutlich zugunsten der Gäste. Die HSG erwischte einen guten Start und zeigte von Beginn an, dass sie sich vor dem Gegner nicht verstecken wollte. Nach Treffern von Caren Joner und Ellen Joner erspielten sich die Gastgeberinnen eine 4:2-Führung. Auch in

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