Am Samstag, 07.03.2026, steht für die U23 der HSG Willstätt-Hanauerland eine der schwierigsten Aufgaben der laufenden Landesliga-Saison an. Um 17:30 Uhr gastiert das Team von Trainer Manuel Schaub auswärts bei der zweiten Mannschaft des HC Neuenbürg 2.
Die Rollen sind vor dem Spiel klar verteilt. Neuenbürg belegt mit 24:8 Punkten gemeinsam mit der SG Ottersweier/Großweier den zweiten Tabellenplatz und gehört damit zu den absoluten Aufstiegsfavoriten der Liga. Die HSG steht mit 16:12 Zählern auf einem stabilen fünften Rang und spielt bislang eine konstante Saison, geht in dieser Partie jedoch klar als Außenseiter ins Rennen.
Bereits das Hinspiel zeigte die Klasse des kommenden Gegners. Trotz einer ordentlichen Leistung musste sich die HSG vor heimischem Publikum mit 28:32 geschlagen geben. Vor allem in der zweiten Halbzeit machte Neuenbürg seine individuelle Qualität und körperliche Überlegenheit konsequent geltend. Ein Faktor, der diesmal schmerzlich fehlt, ist David Knezovic. Der Rückraumspieler erzielte im Hinspiel beeindruckende 13 Treffer, fällt jedoch weiterhin verletzt aus. Auch Mikka Huber steht aufgrund anhaltender Knieprobleme nicht zur Verfügung.
Die Gastgeber zeichnen sich durch eine sehr robuste Abwehr, hohe Spielintelligenz und einen breiten, eingespielten Kader aus. Besonders gefährlich sind die beiden Liga-Topscorer Yannick Müller und Yannik Wawro, die aus nahezu jeder Position torgefährlich sind und nur schwer über 60 Minuten zu kontrollieren sind.
Trainer Manuel Schaub weiß um die Schwere der Aufgabe, blickt aber dennoch kämpferisch auf das Spiel:
„Neuenbürg ist eine sehr robuste, eingespielte Mannschaft mit breitem Kader und enormer Qualität. Gerade Müller und Wawro sind zwei Spieler, die ein Spiel fast im Alleingang entscheiden können. Für uns wird es wichtig sein, kompakt zu stehen, das Tempo zu kontrollieren und unsere Chancen konsequent zu nutzen. Wir fahren hoch motiviert nach Neuenbürg und wollen alles reinwerfen.“
Für die HSG wird es entscheidend sein, über eine stabile Defensive ins Spiel zu finden, Ballverluste zu minimieren und im Angriff geduldig zu agieren. Zudem braucht es eine hohe Laufbereitschaft, mannschaftliche Geschlossenheit und eine Portion Cleverness, um den Favoriten möglichst lange unter Druck zu setzen.
Auch wenn die Ausgangslage schwierig ist, hat die U23 der HSG in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie gegen starke Gegner mithalten kann. Gelingt es, die eigenen Stärken auf die Platte zu bringen und Neuenbürg nicht früh davonziehen zu lassen, ist vielleicht mehr möglich, als es die Tabelle vermuten lässt.






