Ein starkes Signal für die Zukunft: Jonas Eble wird Teil der HSG-Familie

Manchmal gibt es Verpflichtungen, die mehr sind als nur eine Personalentscheidung. Die Verpflichtung von Jonas Eble ist genau so eine.

Die HSG Willstätt-Hanauerland freut sich riesig, mit Jonas Eble einen der profiliertesten und erfahrensten Trainer der Region für den Jugendbereich gewonnen zu haben. Ab der kommenden Saison übernimmt er nicht nur die B- und C-Jugend, sondern auch die wichtige Rolle des Jugendkoordinators – und damit Verantwortung für die Zukunft unseres Vereins.

Was Jonas Eble mitbringt, ist außergewöhnlich: Über 20 Jahre Erfahrung, die höchste deutsche Trainerlizenz (DOSB A-Lizenz) und eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, was mit harter Arbeit, Leidenschaft und Überzeugung möglich ist.

Momente, die seine Handschrift tragen:

  • Der 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2011 mit der B-Jugend der SG Ottenheim/Altenheim – ein Meilenstein im südbadischen Jugendhandball
  • Der Aufstieg in die 3. Liga mit der SG Köndringen/Teningen – mit beeindruckenden 58:02 Punkten
  • Zahlreiche weitere Meisterschaften und Aufstiege im Aktivenbereich
  • Unzählige Jahre in der Entwicklung junger Spieler und Trainer in der Region

Doch so beeindruckend diese Erfolge auch sind – sie erzählen nur einen Teil der Geschichte.

Jonas Eble steht für etwas, das perfekt zur HSG passt: Leidenschaft für den Handball, Begeisterung für die Arbeit mit jungen Menschen und der feste Wille, Spieler nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln. Für ihn geht es nicht nur um Siege, sondern um Wege, die man gemeinsam geht. Um Fortschritt, der Zeit braucht. Und um das Gefühl, Teil von etwas zu sein.

Dass er sich ganz bewusst für die HSG entschieden hat, ist für uns mehr als ein starkes Zeichen. Es ist ein gemeinsames Bekenntnis zu einer klaren Idee: Wir wollen im Jugendbereich wieder etwas aufbauen. Schritt für Schritt. Nachhaltig. Mit Überzeugung.

Willkommen bei der HSG, Jonas.

Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt –
NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK

Interview mit Jonas Eble

1. Jonas, warum hast Du dich für die Aufgabe als C- und B-Jugendtrainer bei der HSG Willstätt-Hanauerland entschieden?

Einer der letzten größeren Erfolge im Jugendhandball in der Ortenau liegt mittlerweile 15 Jahre zurück. Zum einen war ich an diesem als Jugendtrainer selbst beteiligt und auf der anderen Seite war es absolut speziell zu sehen, wie sehr diese Jahre mich als Trainer, aber auch die Jugendspieler geprägt haben. Es macht immer Spaß, Jugendliche zu trainieren, die viel dazulernen wollen. Deswegen bin ich mir sicher, dass ich als Jugendkoordinator bei der HSG etwas in die richtige Richtung bewegen kann.

Es braucht Vereine in der Region, die im Jugendbereich leistungsorientiert trainieren lassen, um die Jugendlichen in ihrer Entwicklung bestmöglich und ganzheitlich zu unterstützen. In diesem Bereich gibt es strukturell und inhaltlich viel zu tun, um eine Nachhaltigkeit in der Jugendförderung zu erreichen. Diese Entwicklung braucht Zeit und meines Erachtens nur Veränderung, wenn dadurch Fortschritt oder Weiterentwicklung generiert wird. Dazu freut es mich natürlich, auf bekannte Gesichter aus meiner damaligen Zeit beim TV Willstätt zu treffen.

2. Du hast bereits mehrere Jahre im Jugend- und Herrenbereich gearbeitet – welche Stationen haben Dich als Trainer besonders geprägt?

Absolut jede Station hat dazu beigetragen, dass ich heute der Coach sein kann, der ich bin. Getreu meinem Motto: „Wer immer das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“, habe ich mich stets weiterentwickelt.

Was für die Spieler gilt, muss der Cheftrainer bzw. das Trainerteam vorleben. Als ich die ersten elf Jahre (2002–2013, D- bis A-Jugend) Jugendtrainer war, hätte ich niemals geglaubt, dass ich 2025 die A-Trainer-Lizenz souverän bestehen werde. Gleichzeitig habe ich alle Erfolge mit sehr viel Demut gefeiert, weil ich mir jederzeit bewusst war, dass ein 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft mit der B-Jugend der SG Ottenheim/Altenheim oder der Aufstieg mit 58:02 Punkten mit der SG Köndringen/Teningen in die 3. Liga ein absolutes Privileg waren, die ich als Trainer miterleben durfte.

3. Welche sportlichen Erfolge oder Entwicklungsschritte Deiner Mannschaften siehst Du rückblickend als besonders wichtig an?

Das sind meist Entwicklungsschritte in Teilbereichen. Das kann von der Erarbeitung eines Rückzugskonzeptes über die Entscheidungsfindung bei höchstem Spieltempo in großen Räumen gehen oder ein effizienteres kooperatives Abwehrspiel mit mehr offensiven Aktionen und mehr Täuschen-Sinken.

Aber das können gerade im Jugendbereich individuelle Fortschritte im Technikanwendungs- oder Technikanpassungstraining sein, eine Steigerung der Handlungsschnelligkeit durch eine verbesserte Athletik oder eine bessere kognitive Wahrnehmung des Spielers.

4. Was zeichnet aus Deiner Sicht erfolgreiche Jugendarbeit aus – Ergebnisse oder Spielerentwicklung?

In erster Linie geht es im Jugendbereich um Spielerentwicklung. Da hilft es, sich zu vergegenwärtigen, dass es heißt: Jeden Spieler gleich zu behandeln, bedeutet, jeden Spieler anders zu behandeln.

Dies beinhaltet nicht nur die sportliche und handballerische Komponente, sondern auch viele pädagogische und psychologische Themen. Manchmal geht es einfach darum, die Ursache zu finden, warum ein Spieler gerade nicht so performt, wie er es könnte. Aus Erfahrung liegt es meist nicht an der Trainingsarbeit, sondern oftmals im mentalen Bereich.

Die Jugendlichen wachsen in einer Leistungsgesellschaft auf, die ihnen vieles abverlangt. Dabei sollte der Coach den Spieler, aber noch viel wichtiger den Menschen, immer ganzheitlich im Blick haben.

5. Worauf legst Du im Training den größten Fokus?

Meines Erachtens sollte der Fokus immer sehr breit gefächert sein, sodass in jeder Trainingseinheit ein großes Spektrum an Inhalten abgedeckt wird. Es geht darum, in der Planung zu versuchen, alle Inhalte abzudecken. Dies gelingt mal besser und mal schlechter, aber grundsätzlich ist das die beste Methode, um die Weiterentwicklung schnellstmöglich zu generieren.

6. Mit welchen sportlichen und inhaltlichen Zielen gehst Du in die kommende Saison?

Mir persönlich ist wichtig, dass die Jugendspieler der Region ein möglichst professionelles Training erhalten und damit die größtmögliche Weiterentwicklung. Gleichzeitig werden wir versuchen, eine angenehme Trainingsatmosphäre zu schaffen, sodass sich die Jungs wohlfühlen.

Es geht darum, die Spieler dort abzuholen, wo sie leistungsmäßig stehen, und ihr handballerisches Niveau auf das nächste Level zu heben.

7. Was reizt Dich persönlich an der Arbeit mit jungen Handballern in dieser Altersklasse?

In diesem Alter haben die Jugendspieler bereits eine gewisse Spielfähigkeit entwickelt und befinden sich in einer Phase, in der ihre Lernfähigkeit und deren Umsetzung am größten ist.

Es macht mir sowohl als Lehrer als auch als Trainer unheimlich Spaß, junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, sodass sie ihre Ziele erreichen können.

Trainer-Vita Jonas Eble

Stationen (Auszug)

  • 07/2025 – 06/2026: Trainer 3. Liga Süd Frauen (SG Kappelwindeck/Steinbach)
  • 07/2022 – 06/2025: Trainer SG Köndringen/Teningen (3. Liga / Regionalliga)
  • 07/2021 – 06/2022: Co-Trainer SG Köndringen/Teningen (Oberliga BW)
  • 07/2018 – 06/2021: Cheftrainer Handball Union Freiburg
  • 07/2017 – 06/2021: Sport- und Jugendkoordinator Handball Union Freiburg
  • 04/2016 – 06/2017: Co-Trainer SG Köndringen/Teningen & Trainer 2. Mannschaft
  • 07/2013 – 02/2016: Cheftrainer TuS Ottenheim
  • 2002 – 2013: Jugendtrainer (D- bis A-Jugend)

Wichtigste Erfolge

    1. Platz Deutsche Meisterschaft (B-Jugend SG Ottenheim/Altenheim, 2011)
  • Süddeutscher Vizemeister (2011)
  • Mehrere südbadische Meistertitel im Jugendbereich
  • Aufstieg in die 3. Liga mit der SG Köndringen/Teningen (58:02 Punkte)
  • Oberliga BW Meister (2022)
  • Mehrere Aufstiege im Herrenbereich

Trainerlizenzen

  • DOSB Trainer A Leistungssport Handball (seit 2024)
  • DOSB Trainer B Leistungssport Handball (seit 2010)
  • DOSB Trainer C Leistungssport Handball (seit 2004)

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