Trainer Manuel Schaub ist bei der U23 der HSG Willstätt-Hanauerland vor dem Gastspiel in der Handball-Landesliga am Samstag bei Tabellennachbar SG KIT/MTV Karlsruhe erneut zum Improvisieren gezwungen.
Nach dem souveränen 35:27-Heimsieg über den TV Gondelsheim steht für die U23 der HSG Willstätt-Hanauerland (5. Platz/20:18 Punkte) am Samstag das nächste Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga an. Um 18 Uhr gastiert das Team von Trainer Manuel Schaub bei der SG KIT/MTV Karlsruhe (6./18:20) – ein Duell auf Augenhöhe, das bereits im Vorfeld einige Herausforderungen bereithält.
A-Jugend im Einsatz
Die personelle Situation gestaltet sich bei den Gästen aus der Ortenau dabei alles andere als einfach: Trainer Manuel Schaub muss erneut einen konkurrenzfähigen Kader zusammenstellen. Parallel steht für die A-Jugend ein wichtiges Qualifikationsturnier zur Regionalliga an, sodass hier keine Spieler zur Verfügung stehen. Auch die dritte Mannschaft der HSG ist im Einsatz und kann mit einem Sieg in Helmlingen die Meisterschaft perfekt machen – entsprechend werden auch dort alle Kräfte benötigt. „Wir müssen kurzfristig schauen, wer mit nach Karlsruhe fährt. Es bleibt spannend“, beschreibt Schaub die Lage vor dem Spiel.
Breite Brust
Trotz dieser Umstände reist die HSG mit breiter Brust an. Mit aktuell 20:18 Punkten belegt das Team einen starken fünften Tabellenplatz. Direkt dahinter lauern die Karlsruher mit 18:20 Punkten auf Rang sechs – die Konstellation verspricht also ein enges und intensives Spiel. Das Hinspiel konnte die HSG Willstätt/Hanauerland II deutlich mit 30:22 für sich entscheiden. Doch die Vorzeichen sind dieses Mal andere: In Karlsruhe erwartet die Ortenauer eine harzfreie Halle, was zusätzliche Umstellungen erfordert und den Spielfluss beeinflussen kann. Dennoch ist die Marschroute für Manuel Schaub klar: „Wir wollen gewinnen und lassen uns etwas einfallen – egal wie.“ Denn die U23 aus dem Hanauerland hofft, trotz schwieriger Voraussetzungen, die nächsten Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze einzufahren.





