Was mit dem TV Ispringen begann, endet auch mit einem Duell gegen die Nordbadener – und diesmal erneut mit einem Erfolg für die U23 der HSG Willstätt-Hanauerland. Beim 34:30-Auswärtssieg setzte das Team am letzten Spieltag einen verdienten Schlusspunkt unter eine intensive Saison.
Dabei startete die HSG alles andere als optimal in die Partie. Zwar eröffnete Mikka Huber früh die Begegnung mit dem 1:0, doch in der Folge übernahm zunächst Ispringen das Kommando. Nach nicht einmal elf Minuten lagen die Gastgeber bereits mit 9:4 in Front. Die HSG agierte in dieser Phase mit zu viel Tempo, was zu unnötigen Fehlern führte. Zudem bekam die Defensive den gefährlichen Halbspieler Pascal Stoll zunächst überhaupt nicht in den Griff.
Doch die Mannschaft bewies einmal mehr Moral. Tor um Tor kämpfte sich die HSG zurück ins Spiel. Über Treffer von Nikola Rebus, Sven Bechtold und Yasin Harbi verkürzte man den Rückstand kontinuierlich. Kurz vor der Pause war es dann erneut Rebus, der per Siebenmeter zum 16:16-Ausgleich traf – ein wichtiger Moment, der dem Spiel eine neue Richtung gab.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die HSG dann deutlich stabiler. Die Abwehr stand nun kompakt, arbeitete aggressiver und bekam die Ispringer Angriffsreihe deutlich besser unter Kontrolle. Vor allem Moritz Gutmann überzeugte mit unermüdlichem Einsatz und großem Kampfgeist im Defensivverbund.
Im Angriff übernahm Nikola Rebus zunehmend die Verantwortung. Der Spielmacher führte klug Regie, setzte seine Mitspieler geschickt in Szene und war selbst kaum zu stoppen. Mit insgesamt 11 Treffern avancierte er zum prägenden Akteur der zweiten Halbzeit. Auch das Zusammenspiel funktionierte jetzt deutlich besser: Huber, Kahle und Harbi sorgten mit wichtigen Treffern dafür, dass sich die HSG nach und nach absetzen konnte.
Spätestens in der Schlussphase hatte die HSG das Spiel im Griff. Über 27:29 und 27:30 zog man weiter davon und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Den Schlusspunkt setzte Yasin Harbi mit dem Treffer zum 34:30-Endstand.
Erfreulich: Auf Seiten der HSG kamen alle drei Torhüter zum Einsatz und zeigten durchweg ordentliche Leistungen – ein weiterer Beleg für die mannschaftliche Geschlossenheit an diesem Tag.
Trainer Manuel Schaub zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden:
„Wir haben das am Ende souverän heruntergespielt. In der ersten Halbzeit waren wir teilweise zu hektisch, aber wie die Jungs das danach gelöst haben, war stark. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“
Damit beendet die HSG U23 eine Saison mit vielen Herausforderungen, aber auch großer Entwicklung, mit einem verdienten Auswärtssieg und dem fünften Platz. Die junge Mannschaft hat über die gesamte Runde hinweg immer wieder bewiesen, welches Potenzial in ihr steckt – und sich mit diesem Erfolg in Ispringen noch einmal selbst belohnt.
TV Ispringen: Pascal Stoll (7), Tim Stuhlert (6), Sören Apelt (5), Kevin Reich (4), Florian Rost (4), Björn Langkabel (3), Fabian Kröner (1), Daniel Beetz, Lasse Dentler, Jan Diener, Findan Krettek, Magnus Langkabel, Ardit Maloku, Yannik Richter
Offizielle: Simon Hörner, Philipp Jaizay, Michael Schrumpf
HSG Willstätt-Hanauerland: Nikola Damir Rebus (11), Mikka Huber (6), Yasin Harbi (5), Sven Bechtold (4), Tom-Linus Kahle (4), Lorenz Schmid (4), Moritz Gutmann, Julijan Mali, Finn-Luca Reitter, Louis Welle
Offizielle: Manuel Schaub
Schiedsrichter: Maxine Brenner, Peter Luckhaupt
Zeitnehmer: Steffen Kunz
Sekretär: Anita Fuchs





