Mit viel Vorfreude und einem klaren Konzept ist unsere Regionalliga-Mannschaft am Mittwochabend in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 gestartet. Cheftrainer Ole Andersen bittet zum dritten Mal als Verantwortlicher in Willstätt zum Trainingsauftakt und arbeitet dabei mit einem 18-köpfigen Kader.
Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der Entwicklung der eigenen Talente. Nach den Abgängen von Joffrey Bonnemberger, Fabian Reith und Louis Welle (alle TuS Schutterwald), Aron Zimmermann (SG Köndringen-Teningen) sowie Mikka Huber (SG Ohlsbach/Elgersweier) wollen wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.
„Wir setzen auf unsere Eigengewächse. Die Integration junger Spieler hat oberste Priorität“, betont Rainer Lusch, Geschäftsführer der Marketing- und Sportvertriebs GmbH und seit über 30 Jahren eine der treibenden Kräfte des Willstätter Handballs.
Mit Lorenz Schmid und Yasin Harbi rücken zwei Nachwuchsspieler, die bereits erste Regionalliga-Erfahrungen sammeln konnten, fest in den Kader auf. Auch Nikola Rebus, Finn-Luca Reitter und Timon Fuchs gehören zum Aufgebot, sollen aber weiterhin über unsere U23 wichtige Spielpraxis sammeln, um sich Schritt für Schritt an das Regionalliga-Niveau heranzuarbeiten.
Als einziger externer Neuzugang stößt Eliot Regenery zur Mannschaft. Der 20-jährige Linksaußen aus Frankreich spielte zuletzt beim Viertligisten Plobsheim und absolviert künftig eine Physiotherapie-Ausbildung in Willstätt. Dadurch ergibt sich für ihn die Möglichkeit, sich auch sportlich bei der HSG weiterzuentwickeln.
Verstärkung gibt es zudem im Trainerteam: Mit Tim Stein übernimmt ein neuer Athletiktrainer die Verantwortung für den körperlichen Bereich. Ziel ist es, die Mannschaft bestmöglich auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten und gleichzeitig Verletzungen vorzubeugen. In der vergangenen Saison mussten wir immer wieder auf wichtige Leistungsträger verzichten. Unter anderem fiel Toptorschütze Lennart Cotic aufgrund von Pfeifferschem Drüsenfieber und anschließenden Knieproblemen mehr als drei Monate aus, auch Lucas Limouzin musste wegen einer Wadenverletzung mehrere Wochen pausieren.
Trotz der personellen Veränderungen blickt Rainer Lusch optimistisch auf die neue Spielzeit: „Ich glaube, dass wir keinen Deut schlechter sind als vergangene Saison.“
Nach Platz sieben in der vergangenen Regionalliga-Saison, in der lediglich fünf Punkte auf den zweiten Tabellenplatz fehlten, startet die HSG am 5./6. September mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Neuhausen/Erms in die neue Runde. Bis dahin gilt es, die jungen Spieler weiter zu integrieren, als Mannschaft zusammenzuwachsen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen.






