Mit einem 36:29 (18:14)-Erfolg bei der SG Kenzingen/Herbolzheim ist die HSG Willstätt-Hanauerland am Donnerstagabend, 16. Juli, erfolgreich in die Vorbereitungsspiele auf die Regionalliga-Saison 2026/27 gestartet.
Nach 14 intensiven Trainingstagen stand für das Team von Trainer Ole Andersen der erste Härtetest auf dem Programm. Gegen eine starke SG Kenzingen/Herbolzheim entwickelte sich von Beginn an eine intensive Begegnung, in der beide Mannschaften ein hohes Tempo gingen. Aufgrund der hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit in der Halle wurde der Ball zunehmend rutschig, weshalb sich auf beiden Seiten immer wieder technische Fehler einschlichen.
Die HSG setzte sich dennoch kontinuierlich ab und führte zur Halbzeit mit 18:14. Auch nach dem Seitenwechsel behielt die Mannschaft die Kontrolle über die Partie und brachte den ersten Testspielsieg schließlich souverän mit 36:29 ins Ziel.
Trainer Ole Andersen zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft grundsätzlich zufrieden:
„Für das erste Spiel nach der Pause war das ganz ordentlich. Die Mannschaft weiß jetzt aber auch, woran wir in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen.“
Ein besonderes Sonderlob sprach Andersen Illia Hreblev aus. Der gelernte Rechtsaußen wurde immer wieder auf der rechten Rückraumposition eingesetzt und überzeugte dort mit einer herausragenden Vorstellung. Vor allem mit seinem Spielwitz, seiner Kreativität und seiner außergewöhnlichen Cleverness sorgte Hreblev immer wieder für gefährliche Aktionen und setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene.
„Illia hat eine überragende Leistung gezeigt. Er bringt unglaublich viel Spielwitz mit, ist kreativ und trifft fast immer die richtige Entscheidung. Das war heute richtig stark“, schwärmte der HSG-Coach nach der Partie.
Personell musste die HSG noch auf einige Spieler verzichten beziehungsweise Einschränkungen in Kauf nehmen. Roy James und Lennart Cotic haben aufgrund beruflicher Verpflichtungen noch Trainingsrückstand, den sie im August aufholen sollen.
„Das hat man natürlich gesehen. Aber wenn Roy in der Abwehr neben Moritz Schade und Luka Karic steht, gibt uns das unheimlich viel Stabilität“, erklärte Andersen.
Nicht zum Einsatz kam Ilja Kosmirak, der weiterhin an einer Schulterverletzung laboriert. Da er aktuell auf Wurftraining verzichten muss, wurde kein Risiko eingegangen. Der Rückraumspieler unterstützte die Mannschaft dennoch vor Ort und auch im Training.
Einen gelungenen Einstand feierte dagegen Lucas Limouzin, der nach seiner Verletzung eine sehr ordentliche Leistung zeigte. Auch sein französischer Landsmann und Torhüter Maxime Duchéne wusste mit mehreren guten Paraden zu überzeugen. Auch der dritte Franzose im HSG-Kader und Neuzugang Eliot Regenery machte ein super Spiel und warf sechs Tore.
Ein besonderes Lob richtete Ole Andersen auch an den Gegner:
„Die SG Kenzingen/Herbolzheim ist eine sehr, sehr gute Mannschaft. Sie hat uns alles abverlangt und war genau der richtige Gegner für unseren ersten Härtetest.“
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der HSG allerdings nicht. Bereits am Samstag, 18. Juli, wartet der nächste Test. Dann gastiert die HSG beim Drittligisten HLZ Friesenheim-Hochdorf. Dort wird die Mannschaft erneut gefordert sein und weitere wichtige Erkenntnisse für die Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison sammeln.







