Mit einem dritten Platz hat die HSG Willstätt-Hanauerland den Badent & Klemm Cup in Heddesheim erfolgreich abgeschlossen. Drei Siege aus vier Spielen und ein starker Auftritt im Spiel um Platz drei sorgten am Ende für ein positives Fazit von Trainer Ole Andersen.
„Das Turnier war gut für die Moral. Außerdem haben wir wieder in unsere Abläufe reingefunden“, bilanzierte der HSG-Coach nach dem Turnierwochenende.
Der Start verlief dabei nach Maß. Gegen den hessischen Oberligisten HSG Rodgau/Nieder-Roden II setzte sich die HSG souverän mit 33:22 durch. Im zweiten Gruppenspiel wartete mit Gastgeber SG Heddesheim jedoch der stärkste Gegner der Gruppe. Die Nordbadener ließen unserer Mannschaft beim 23:13 kaum eine Chance und sicherten sich damit den Gruppensieg. „Da hatten wir keine Chance“, ordnete Andersen die deutliche Niederlage ehrlich ein.
Davon ließ sich die HSG allerdings nicht aus der Bahn werfen. Am Sonntag zeigte das Team gegen die TSG Wiesloch die richtige Reaktion und gewann mit 25:16. Damit war Platz zwei in der Gruppe und der Einzug ins Spiel um Platz drei perfekt.
Dort wartete mit der TSG Haßloch der Absteiger aus der 3. Liga Süd-West, der in der kommenden Saison ebenfalls in der Regionalliga an den Start geht. Die HSG erwischte einen hervorragenden Start, führte schnell mit 8:2 und kontrollierte die Begegnung über weite Strecken. Vor allem die Defensive überzeugte. „In der Abwehr haben wir sehr gut gespielt“, lobte Ole Andersen seine Mannschaft. Insbesondere Moritz Schade und Roy James leisteten starke Arbeit gegen die wurfgewaltigen Rückraumspieler der Haßlocher. Den Vorsprung hielt die HSG konstant bei drei bis vier Toren und feierte am Ende einen verdienten 29:26-Erfolg.
Offensiv war Lennart Cotic mit acht Treffern bester Werfer der HSG. Besonders erfreulich: Der Rückraumspieler hatte wegen eines Ausbildungsblocks in Leonberg im Juli nur wenige Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolvieren können und präsentierte sich dennoch bereits in guter Form. Ebenfalls treffsicher zeigten sich Moritz Schade und Lucas Limouzin, die jeweils fünf Tore zum Erfolg beisteuerten.
Personell musste die HSG während des gesamten Turniers weiterhin auf Illia Hreblev (Kreuzbandriss) verzichten. Zudem wurde Ilja Kosmirak aufgrund seiner Schulterprobleme vorsorglich geschont.
Mit drei Siegen aus vier Spielen, Platz drei in einem gut besetzten Teilnehmerfeld und vielen positiven Erkenntnissen setzt die HSG Willstätt-Hanauerland ihre Vorbereitung erfolgreich fort. Besonders die stabile Abwehrarbeit, das verbesserte Zusammenspiel und das gewachsene Selbstvertrauen geben Anlass, optimistisch auf die kommenden Wochen bis zum Saisonstart zu blicken.







